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Nach
dem Abendessen, so gegen 22 Uhr, werden wir abgeholt. Aus unserem
Hotel fahren nur 4 Gäste mit. Ein befreundetes Paar und wir. Der
Reiseleiter teilt und mit, dass wir noch ein paar andere Gäste
abholen müssen. Drei Deutsche und eine Gruppe Italiener. So gondeln
wir erst mal durch Sharm el Sheikh. Bis wir den Ort endlich
verlassen ist schon eine Stund vergangen. Wer die
Strassenverhältnisse in Ägypten kennt, wird sich nicht wundern, dass
wir die Strecke (ca. 300 km) bis zum Katharinenkloster nicht in den
versprochenen 3 Stunden schaffen. So gegen 02.30 Uhr sind wir
endlich da. Unserer Gruppe wird ein Einheimischer Führer zugeteilt
und der Aufstieg kann beginnen.
Der
Führer legt ein Tempo vor dem wir kaum folgen können. Die ersten 10
Minuten legen wir fast im Laufschritt zurück. Na ja, es ist noch
nicht wirklich steil und der weg auch noch halbwegs beleuchtet. Aber
nur bis zu Kloster. Jetzt wird der Weg steiler, schmaler,
stockdunkel und zu allen Überfluss liegt auch jede Menge Geröll auf
dem Weg. Es ist ja nicht so das wir als kleine Gruppe auf den
Mosesberg wollen. Es sind schon einige hundert Menschen unterwegs,
Und jede Menge Kamele. Das macht den Aufstieg auch nicht einfacher.
Man kann sich jederzeit für 10 Euro ein Kamel für den Aufstieg
mieten. Haben wir aber nicht gemacht. Der Reiseleiter hat bei der
Buchung ja gesagt das zwischendurch auch mal ne Pause gemacht wird.
Also so schnell wie eben möglich weiter den Berg hinauf.
Mittlerweile sind meine Frau und ich am Ende unserer Gruppe
angekommen. Aber die erste Raststation ist schon in Sicht. Nur
leider können wir keine Pause machen. Der Einheimische Führer treibt
uns gnadenlos an. "Um 6 Uhr ist Sonnenaufgang - Jalla, Jalla".
So
geht's eben sofort weiter. Die Kameltreiber hetzten ihre Kamele auch
ohne Rücksicht auf Verluste den Berg rauf. Wer nicht schnell genug
zur Seite geht, findet sich unter einem Kamel wieder. Und immer
wieder die Frage: Kamel reiten? Nein Danke.
An der
4 Raststation müssen wir leider den Aufstieg abbrechen. Meiner Frau
tut das Knie weh und ich bin mit meinen Kräften auch so gut wie am
Ende. Von Unserer Gruppe haben wir schon ne ganze Weile nichts mehr
gesehen. Zum Glück treffen wir wenigstens noch unseren Kameramann.
Ihm sagen wir das wir nicht weiter aufsteigen sondern zurück zu
Kloster gehen wollen. |