LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Heute statten wir dem alten Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop einen Besuch ab. Von unserem Wohnort aus sind wir in ca. 30 Minuten am Schiffshebewerk.

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Das Schiffshebewerk Henrichenburg wurde am 11. August 1899 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Es war bis 1970 in Betrieb. Heute ist es ein Standort des LWL-Industriemuseums. Das Museum bietet Einblicke in die Geschichte der Binnenschifffahrt und des Kanalwesens. In der Maschinenhalle können die Besucher die Welt der Technik und des Dampfes entdecken. Die Lebens- und Arbeitswelt der Schiffer lernt man an Bord eines Museumsschiffes kennen. Stationen auf einem Spaziergang am Oberwasser sind: historische Helling, Schiffe und Arbeitsgeräte, Anleger und Verladestelle, Hafenkräne und Hubbrücke. Zu bestaunen gibt es ein in Europa einzigartiges Ensemble der Hebewerkstechnik.
(Textquelle: "Entdeckerpass (2008)", Hg.: Regionalverband Ruhr, Essen)

Schon vom Parkplatz aus sieht man die beeindruckenden Pfeiler des Schiffshebewerks.

Eingangsbereich des Museums Hafen

Kessel- und Maschinenhaus
Nachbau eines Maschineraums mit Dampfmaschine Detailansicht Dampfmaschine Detailansicht Dampfmaschine Pumpe mit 400 PS starkem Elektromotor Schalttafel in der Maschinenhalle Detailansicht der Pumpe

Jetzt geht es direkt zum Hebewerk

Erstmal ein paar Technische Daten
Generalunternehmer: Haniel & Lueg, Düsseldorf
Typ: Schwimmerhebewerk mit Schraubenspindeln
Hubhöhe: 14 m (max 16 m)
Hubdauer: 2 Min. 30 Sek.
Dauer eines Hebe- und Senkvorgangs: ca. 2 * 12,5 Min. (mit Ein- und Ausfahrt der Schiffe)
Bewegtes Gesamtgewicht: ca. 3100 t
Troggröße: 70 m (Länge innen) * 8,80 m (Breite innen) *2,5 m Wassertiefe
Nutzgröße: 68 m * 8,60 m

Noch ein paar Bilder aus dem Museum



(Bildquelle: Eigene Fotos aus dem LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg )


Mein Fazit zum Schiffshebewerk Henrichenburg:

Das Schiffshbewerk Henrichenburg in Waltrop hat mir gut gefallen. Besonders das nette und aufmerksame Museumspersonal ist mir positiv aufgefallen. Man fand immer einen Ansprechpartner um sich die einzelnen Schaustücke erklären zu lassen. Leider hatte ich keine Zeit den ganzen Komplex des Schiffshebewerks zu besichtigen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben....

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