Weltkulturerbe Zeche Zollverein Schacht XII

Heute wollen wir der Zeche Zollverein Schacht XII einen Besuch abstatten. Die Zechenanlage ist von unserem Heimatort 35 Km entfernt. Zu den Leistungen der RuhrTOPCard gehört eine 2 stündige Führung über das Zechengelände. Mal sehen was uns hier erwartet.

Die RuhrTOPCard im Internet

Die Zentralschachtanlage Zollverein XII galt bis zu ihrer Stilllegung 1986 nicht nur als modernste, sondern auch *schönste Zeche der Welt*. Zusammen mit der Kokerei Zollverein und der Gründungsschachtanlage 1/2/8 gehört sie zu den Welterbestätten der Menschheit. Wo früher täglich 12000 Tonnen Kohle gefördert, aufbereitet und weiter zu Koks veredelt wurden, befindet sich heute ein moderner, lebendiger Standort für Kultur und Design. Auf dem Museumspfad Zollverein können die Besucher in die industrielle Vergangenheit eintauchen. Zahlreiche Erlebnisführungen präsentieren Zollverein in all seinen Facetten. Das red dot design Museum im ehemaligen Kesselhaus beherbergt die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs. Der Kunstschacht Zollverein und das Phänomania/Erfahrungsfeld auf der Schachtanlage 3/7/10 sind weitere, einmalige Erlebnisorte. Die Installation LA PRIMAVERA von Maria Nordman im Kesselaschturm bietet eine ungewöhnliche Raumerfahrung, der *Palast der Projekte* von Ilya Emilia Kabakov im Salzlager der Kokerei lädt in eine Welt der Utopien und Träume ein.
(Textquelle: "Entdeckerpass (2008)", Hg.: Regionalverband Ruhr, Essen);

Mit dem Fördergerüst wurde die Kohle mit bis zu 60 Km/h ans Tageslicht geholt.
Zum Eingang geht es über eine 58 Meter lange Rolltreppe.

Fördergerüst der Zeche Zollverein Zum Glück gab es auch eine Rolltreppe.

Nachdem wir unsere Führung gebucht hatten, haben wir uns ein wenig in der Eingangshalle umgesehen.


Hier beginnt die 2 stündige Führung.
Zuerst geht es auf das Dach der Kohlenwäsche.

Und dann immer der Kohle hinterher nach unten.
Siebtrommel Antrieb der Siebtrommel Das Innere der Siebtrommel
Hier wird Kohle und Stein mit der Hilfe von Wasser getrennt.

Jetzt geht es für kurze Zeit wieder an die frische Luft.
Im Kesselhaus wurde die Druckluft für *unter Tage* erzeugt Alte Seilscheiben
Der letzte Punkt der Führung: Die Wipperhalle

Nach Ende der Führung sind wir noch ein wenig über das Museumsgelände gelaufen.


(Bildquelle: Eigene Fotos von der Zeche Zollverein)


Mein Fazit zur Zeche Zollverein Schacht XII:

Die Zeche Zollverein ist ein sehr interessantes Ausflugsziel. Man könnte stundenlang über das Museumsgelände laufen. Wobei man dafür noch nicht einmal Eintritt zu zahlen braucht. Wer aber schon mal hier ist, sollte auf eine Führung nicht verzichten. Man erfährt viel Wissenswertes über die Schachtanlage Zollverein. Die Standardführung dauert etwa 120 Minuten. Das reicht aber bei weitem nicht aus um alles zu sehen. Im alten Kesselhaus ist beispielsweise das red dot design Museum untergebracht. Der Eintritt hierfür ist auch mit der RuhrTOPCard abgedeckt. Die Anlagen von Schacht 1/2/8 haben wir uns ja noch angesehen. Für die Kokerei hat unsere Zeit und Kraft nicht mehr gereicht. Eigentlich schade. Vielleicht können wir uns ja noch mal aufraffen und nach Essen fahren.

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