Gasometer Oberhausen

Auf dem Rückweg vom Rheinischen Industriemuseum Oberhausen machen wir noch einen kurzen Stop am Gasometer Oberhausen. Das Wetter ist halbwegs gut und wir möchten gerne ein paar Fotos vom Dach des Gasometers über Oberhausen machen.

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Der Gasometer wurde in den Jahren 1928 und 1929 als Scheibengasometer errichtet und versorgte das Stahlwerk Gutehoffnungshütte mit Gichtgas. Eine Scheibe schwamm, von zusätzlichen Betongewichten beschwert, auf dem Gas und konnte so je nach vorhandener Gasmenge die Wände des Gasometers entlang auf- und abgleiten und hielt somit den Gasdruck konstant. Mit einem Speichervolumen von 350.000 m³, 117 Meter Höhe und 67 Meter Durchmesser war er der größte zylindrische Gasbehälter Europas und der zweitgrößte der Welt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Gasometer bei Bombenangriffen schwer beschädigt und 1945 stillgelegt. Bei Reparaturarbeiten 1946 geriet er in Brand und musste bis auf das Fundament abgebaut werden. Der Gasometer war danach von 1949 bis 1988 in Betrieb.
(Textquelle: Wikipedia)

Zu Beginn der 90er Jahre wurde der Gasometer für rund 16 Millionen DM zu einem Veranstaltungsraum für Ausstellungen, Konzerte und vieles mehr umgebaut.

Im Inneren des Gasometers habe ich keine Fotos gemacht. Zur Zeit findet dort die Ausstellung *Das Auge des Himmels* statt. Hier sind 58 großformatige Satellitenbilder der Erde zu sehen. Ursprünglich wurden die Daten für wissenschaftliche Zwecke erhoben. Die Bilder für die Ausstellung sind aber in erster Linie nach ästhetischen Gesichtspunkten ausgewählt worden. Diese beeindruckenden Bilder muss man einfach selber sehen.


Aber ein paar Fotos habe ich natürlich vom Dach des Gasometers gemacht.

Mein Fazit zum Gasometer Oberhausen:

Die Ausstellung *Das Auge des Himmels* war einfach klasse. Aber auch der Ausblick vom Dach des Gasometers war nicht schlecht.

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